Schröpfen

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird das Schröpfen als ausleitendes Therapieverfahren seit vielen Jahrhunderten angewendet. Mittels spezieller Schröpfgläser, denen die Luft entzogen wird, wird ein Unterdruck erzeugt. Genauer gesagt: die Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt und durch eine Pumpe oder der Verbrennung die darin befindliche Luft entzogen. Das Resultat ist, dass sich durch den entstandenen Unterdruck die Haut in das Glas saugt und somit eine verbesserte Durchblutung an der betroffenen Stelle stattfindet.

Wirksamkeit des Schröpfens
Es existieren keine Belege oder Nachweise innerhalb der westlichen Medizin über die Wirksamkeit des Schröpfens. Jedoch hat sich auf empirischem Wege schon oft gezeigt, dass dieses Anwendung eine positive Wirkungen auf den Körper haben kann. Traditionell Anwendungsbereiche sind Migräne, Bluthochdruck, Rheuma, Nierenschwäche, Lungenproblemen, als auch bei allen körperlichen Beeinträchtigungen, welche mit der Muskulatur beziehungsweise den Bandscheiben im Rücken in Zusammenhang stehen.